Kunst- und Kulturstädte in der Toskana

Die Toskana birgt zahlreiche Städte, die mit einer Fülle historischer und kultureller Denkmäler, erstklassiger Kunstwerke, Museen und atemberaubender Architektur beeindrucken. Florenz und Siena sind die beiden wichtigsten Städte, doch auch die Provinzhauptstädte Pisa, Lucca und Arezzo sowie San Gimignano haben viel zu bieten.

Die Hauptstadt Florenz – Wiege der Renaissance

Florenz ist wirtschaftlich und auch kulturell die Hauptstadt der Toskana und für jeden Italien-Reisenden ein Muss! Sie wird vom Fluss Arno geteilt, der sich quer durch die Stadt schlängelt. Den schönsten Ausblick bietet der „Piazzale Michelangelo“: Hier zieht es am Wochenenden auch die Einheimischen hin, die den Anblick ihrer Schönheit mit den roten Ziegeldächern, Kirchtürmen und Palästen und der Domkuppel Brunelleschis genießen wollen. Sie wurde 1982 in seiner Gänze zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Bereits im 1. Jh. v. Chr. soll Florenz als römisches Militärlager zu Füßen der Etruskerstadt Fiesole gegründet worden sein. Unter der Macht reicher Kaufleute wurde sie im 12. Jh. zu einer begehrten Handelsstadt. Die politische Krise des 14. Jh. nutzen reiche Kaufmanns- und Bankiersfamilien aus, die Macht der Stadt an sich zu nehmen.

1434 ergriff Cosimo de Medici die Macht für die Medici-Dynastie und sein Nachfolger führte die Stadt zu ihrer höchsten Blüte. Sie wurde das Zentrum der Kunst und Wissenschaften. Nachdem die Medici zu mächtig wurden, vertrieben sie die schon immer bürgerlich gesinnten Florentiner. Mit dem Anschluss an das Königreich Italien wurde Florenz von 1865 bis 1871 sogar Hauptstadt Italiens.

Das historische Zentrum der Stadt hat seinen Mittelpunkt nördlich des Arno auf der „Piazza della Repubblica“. Die Entfernungen sind gering und die Altstadt wurde verkehrsberuhigt - perfekt für einen entspannten Spaziergang entlang der wichtigsten Renaissance-Sehenswürdigkeiten! Daneben ist auch der markante „Piazza della Signoria“ mit vielen Renaissancebauwerken bestückt, wie dem „Palazzo Veccio“, dem alten Rathaus und dem Museum, der Brücke „Ponte Vecchio“, der „Basilica San Lorenzo“, dem „Palazzo Pitti“ und den weltberühmten Uffizien.

Pisa und der Schiefe Turm

Das Wahrzeichen Pisas ist unbestritten der Schiefe Turm auf dem wunderschönen „Piazza dei Miracoli“, den man sich auf einer Toskana-Reise keinesfalls entgehen lassen sollte! Auch „Platz der Wunder“ genannt, beeindruckt er mit dem unglaublich großen „Duomo Santa Maria Assunta“ aus dem 11. Jh. und der „Battistero San Giovanni“, der größten Taufkapelle der Welt. Der „Campanile“, der Schiefe Turm, ist mit seinen feinen, weißen Rundbogenumläufen aus Marmor wohl das fotogenste Bauwerk des Platzes und bietet den schönsten Ausblick auf die „Piazza“. Das Ensemble der „Piazza dei Miracoli“ wurde 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Daneben glänzt Pisa mit der fast vollständig erhaltenen, mit Zinnen gekrönten Stadtmauer und einem bezaubernden Stadtbild am Flussufer des Arno. Einer der anmutigsten Plätze Pisas ist die „Piazza dei Cavalieri“ mit der prächtigen „Chiesa di Santo Stefano dei Cavalieri“ und dem „Palazzo della Carovana“.

Der Lagunenort war aller Wahrscheinlichkeit etruskischen Ursprungs und wurde zu einem wichtigen römischen Flottenstützpunkt. Sie entwickelte sich bald zu einer der mächtigsten Seerepubliken und seine Schiffswerften genossen Weltruhm. Über Pisa erhielten die islamischen Naturwissenschaften und Kunstformen Einzug in Europa! Durch die unaufhaltsame Versandung des Hafens rückte die Stadt immer weiter ins Land - heute sind es um die 8km.

Die Kunststädte Siena, San Gimignano und Lucca

Die backsteinrote Stadt Siena zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt bei vielen als schönste Stadt der Toskana! Sie beeindruckt mit der „Piazza del Campo“, der Platz der Plätze, auf dem jährlich der Palio von Siena stattfindet, und dem kostbar ausgestatteten Dom, sowie reich bestückten Museen. Ihre Universität und diverse Hochschulen machen sie zu einer lebendigen Stadt voll junger Menschen. Aufgrund ihrer Lage in 322m Höhe ist ihre langgestreckte Silhouette mit den Türmen und Kuppeln ringsum von den unzähligen Panoramastraßen stets zu sehen.

Die Stadt der Gotik breitet sich innerhalb mittelalterlicher Stadtmauern auf den Hügelrücken von Terzo di Camollia, Terzo di San Martino und Terzo di Città aus. Der berühmte Campo bildet sich dort, wo die drei Hügel zusammentreffen. Die prächtigen Paläste, Kirchen und Brunnen Sienas sind wie die mächtigen Stadtmauern fast unversehrt erhalten. Schon sehr früh wurde mit ihrer Sanierung begönnen und die Altstadt als erste Fußgängerzone Italiens erklärt!

Auch San Gimignano blickt auf eine etruskische Gründung zurück. Die 14 Geschlechtertürme, die sich gegenseitig an Höhe zu überbieten scheinen, drängen sich dicht auf dem kleinen Grund der historischen Stadt und verleihen ihr den Beinamen „Manhattan der Toskana“. Sie wurde 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Die Kleinstadt hat auch ein großes künstlerisches Erbe zu bieten, wie z.B. die Fresken von St. Sebastian und St. Augustin, die von Benozzo Gozzoli im 15. Jh. gemalt wurden.

Die Provinzhauptstadt Lucca beeindruckt mit ihrer mächtigen und doch prächtigen Stadtmauer, die man wie die „Lucchesi“ zu Fuß oder mit dem Rad umrunden sollte! Die Paläste und auch manche Wohnhäuser der Stadt erzählen ihre eigene Geschichte – unter dem teilweise entfernten Renaissance- und Barockputz der Fassaden erkennt man oft romanische und gotische Bögen.

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