Gargano & Isole Tremiti

Eine spektakuläre Küste, paradiesische Strände und mittelalterliche Dörfer, die malerisch auf Felsen liegen, all das hat der Gargano zu bieten. Er ist deshalb ein sehr beliebtes Urlaubsziel an der Adria. Als Vorgebirge mit weißen Felsen und dichten Wäldern durchbricht das "Promontorio Garganico" die sonst flache Küste Apuliens. Seit 1995 ist der Sporn des italienischen Stiefels ein Nationalpark.

Die traumhafte Küstenstadt Peschichi und die Tremiti-Inseln

An der Nordküste laden die langgestreckten Buchten zum Surfen ein. Hier liegt das malerische Peschici, das in den vergangenen Jahren zu einem wahren Urlaubsmagneten geworden ist. Die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und den weiß getünchten Häusern, die teilweise Kuppeldächer haben, verleihen ihr ein orientalisches Flair. An der äußersten Spitze der Landzunge stehen die Überreste eines Kastells. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf die umliegende Küstenlandschaft.

Die Isole Tremiti sind der nördlichen Garganoküste auf Sichtweite vorgelagert und aufgrund der Nähe zum Festland ein beliebtes Tagesausflugsziel. Die drei Hauptinseln San Nicola, San Domino und das unbewohnte Caprara liegen selbst nur einige hundert Meter voneinander entfernt. Wie ein kleines Paradies schwimmen Sie in der smaragdblauen Adria und gehören zu den schönsten Unterwasserzielen weltweit.

Seit 1989 steht das Gebiet um den Archipel unter Naturschutz. Das kulturelle Zentrum ist die steil aufragende Hauptinsel San Nicola. Sie hat den ältesten Siedlungskern des Archipels und die Geschichte des befestigten Klosters „Santa Maria a Mare“ lässt sich bis ins 11. Jh. zurückverfolgen. Hier findet man einige Kunstschätze aus griechisch-byzantinischer Zeit. Die eigentliche Ferieninsel ist das vollkommen bewaldete Eiland San Domino, die anderen Inseln sind unbewohnt.

Das Naturparadies "Foresta Umbra" und die Ostküste des Gargano

Das Zentrum des Gargano wird durch den „Foresta Umbra“, den „schattigen Wald“, bedeckt. Er ist ein Naturschutzgebiet mit einem dichten, für Süditalien eher untypischen Mischwald aus Buchen, Eichen, Kastanien, Linden, Ulmen und Kiefern. Früher einmal war ganz Apulien mit Wäldern bedeckt, aber die Griechen, Römer und Staufen und nachfolgenden Herrscher brauchten Holz, weshalb die Wälder fast komplett abgeholzt wurden. Der Foresta Umbra ist ein wahres Naturparadies und beliebter Erholungsort für die Bewohner der naheliegenden Städte. Teile des Waldes sind für Besucher komplett gesperrt, um die Fauna des Gargano zu schützen. Im Nordwesten des Naturparks gibt es zwei Lagunen, den Lago di Lesina und den Lago di Varano, welcher der größte Lagunensee Italiens und für seine Vielfalt an Fischen bekannt ist.

An der Ostküste des Gargano liegt das touristische Zentrum Vieste. Zwischen zwei traumhaften Sandstränden erstreckt sich der Ort auf zwei ins Meer ragenden Felsarmen. Ein beliebtes Ausflugsziel von hier ist die „Grotta Campana Grande“, eine der zahlreichen Küstengrotten. Die Altstadt von Vieste ist von engen Treppengassen durchzogen und fällt abrupt zum Meer hin ab. Es ist ein Ort voller Atmosphäre und birgt viele Hinweise auf seine Geschichte. Zum Beispiel die im 11. Jh. erbaute Hauptkirche „Concattedrale di Santa Maria Oreta“, deren barocker Turm aus dem Gassengewirr der Altstadt ragt. Am Abend verwandelt sich Vieste mit seinen dutzenden Straßen- und Eiscafés zum Zentrum des Nachtlebens im Gargano.

Weiter Richtung Süden trifft man auf das beschauliche Küstenstädtchen Mattinata. Der Abschnitt zwischen Vieste und Mattinata ist die wohl abwechslungsreichste und schönste Küstenlinie des Gargano. Man stößt hier auf wunderschöne naturbelassene Buchten, wie die „Baia delle Zagare“ und den Vignanotica-Strand mit hellen, steilen Felsen und dem darüber wuchernden Grün der üppigen Mittelmeervegetation. Auf dem nahe gelegenen Monte Sacro thronte einst die Benediktinerabtei "SS Trinità di Monte Sacro", deren Ruinen heute noch vorzufinden sind. Auf dem benachbarten Höhenzug Monte Saraceno wurden antike Grabstätten, die „Necropoli“, der Daunier entdeckt, die seit 1000 v. Chr. in dem Gebiet siedelten. Von hier aus hat man den wohl schönsten Ausblick über die langgezogene Bucht „Piana di Mattinata“, die etwa 2km unterhalb des Stadtzentrums liegen.

Die Wallfahrtsorte Monte Sant'Angelo und San Giovanni Rotondo

Unweit von Mattinata liegen Monte Sant’Angelo und San Giovanni Rotondo, die beiden Wallfahrtsorte im Gargano. Monte Sant’Angelo liegt in 798m Höhe und allein die Fahrt über die Serpentinen ist ein Erlebnis. Am höchsten Punkt der Stadt steht das stattliche „Castello Normanno“, das Normannenschloss. Von den Balustraden auf der Umfassungsmauer hat man einen Ausblick über die Altstadt bis zum Adriatischen Meer. Die eigentliche Hauptattraktion des Ortes ist aber das „Santuario di San Michele“, eine Grottenkirche, die viele Pilger anzieht. Nur der Glockenturm und die zweiteilige Eingangshalle sind auf der Bergspitze sichtbar, der Hauptteil der Kirche liegt im Inneren des Berges. Sie wurde dem Erzengel Michael geweiht.

Über die Staatsstraße von San Severo Richtung Westen gelangt man nach San Giovanni Rotondo. Mit etwa 6 Millionen Pilgern pro Jahr ist San Giovanni Rotondo der drittmeist besuchte Wallfahrtsort der Welt. Der Besucherstrom zielt auf die erst 2004 erbaute Wallfahrtsbasilika „San Pio da Pietrelcina“. Sie wurde vom Stararchitekten Renzo Piano entworfen und dem „Padre Pio“ geweiht, einem der populärsten Heiligen Italiens. 

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