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Lecce & der Salento

Der Salento ist die südlichste Region Apuliens und bildet den Absatz des italienischen Stiefels. Sie wird auch als Terra d’Otranto bezeichnet und wächst zu einer aufstrebenden, abwechslungsreichen Ferienregion an. Es ist das Land zwischen zwei Meeren, nämlich dem Adriatischen und dem Ionischen Meer, die an der Südspitze der Halbinsel bei Santa Maria di Leuca aufeinandertreffen.

Die Highlights der salentinischen Halbinsel

Die Küste des Salento bietet viel Abwechslung - mal präsentiert sie sich flach, mal wirft sie sich zu imposanten Felsklippen auf. Bademöglichkeiten bietet der Salento zur Genüge, sei es an kilometerlangen Sandstränden oder in romantischen Buchten.

Die schönsten Abschnitte bieten jeweils die Küstenparadiese um Otranto und Gallipoli. Nördlich von Otranto findet man die saubersten Uferzonen Italiens. Ganz im Süden macht die Steilküste beinahe dem Gargano Konkurrenz. Man stößt auf einsame Buchten und zahlreiche Küstengrotten. Die adriatische Seite präsentiert sich etwas abwechslungsreicher, aber die kilometerlangen Sandstrände am Ionischen Meer stehen dem in nichts nach.

Landschaftlich ist die salentinische Halbinsel quasi zweigeteilt. Im Nordwesten von Lecce erstreckt sich eine fruchtbare Ebene, die Tavoliere di Lecce, die sich bis zum Valle d’Itria ausdehnt. Diese Gegend hat sich fast vollständig dem landwirtschaftlichen Anbau verschrieben, allen voran dem Weinanbau. Südlich von Lecce liegt der karstige Rücken namens Murge Salentine, dessen Faszination in der üppig grünenden Steinlandschaft liegt. In der Architektur unterscheidet sich Salento vom restlichen Apulien. Die traditionellen Wohnhäuser sind nach griechischer Art gebaut, sie sind weiß gekalkt und haben ein Flachdach. 

Die bezauberne Provinzhauptstadt Lecce

Die Provinzhauptstadt Lecce wird als „Florenz des Südens“ bezeichnet und braucht den Vergleich mit den Metropolen Oberitaliens keinesfalls zu scheuen. In der Innenstadt sind zahlreiche Bauwerke zu bewundern, die aus dem „pietra leccese“ gefertigt sind. Dies ist ein weicher, goldgelber Tuffstein, der im Umland von Lecce abgebaut wird. Die Bauwerke prägen das Stadtbild von Lecce auf unnachahmliche Weise im sogenannten Lecceser Barock. Eines der berühmtesten Beispiele des Barockstils ist die „Basilica di Santa Croce“ mit einer reich geschmückten Fassade. Lecce ist auch der einzige Ort in Italien, an dem die Cartapesta-Kunst noch ausgeübt wird. Die Kunst aus Pappmaché lässt sich beispielsweise in der „Chiesa di Santa Chiara“ bestaunen.

Im Salento befindet sich auch der östlichste Punkt Italiens. Er liegt bei Otranto, eines der „borgi più belli d´Italia“. Übersetzt bedeutet dies „eines der schönsten Dörfer Italiens“. Und es trägt diese Bezeichnung zu Recht! Das prächtige Schloss, die dicken Festungsmauern und robusten Türme dominieren die Stadt und gehen in einen kleinen Hafen mit seinen Uferpromenaden in den stadteigenen weißen Sandstrand und das türkisfarbene Meer über.

Der Altstadtkern wurde sauber und respektvoll restauriert und es finden sich zahlreiche schicke Bars und feine Restaurants über die Stadt verteilt. Eine der architektonischen Perlen Otrantos ist die „Cattedrale di Santa Maria Annunziata“ aus dem 11. Jh. mit ihrem beeindruckenden, nahezu vollständig erhaltenen Fußbodenmosaik und der nicht weniger interessanten Krypta. Auf die griechisch-byzantinische „Chiesa di San Pietro“ trifft man in den verwinkelten Gassen der Altstadt. Sie ist die einzige Kreuzkuppelkirche Apuliens und ein repräsentatives Beispiel dafür, dass Griechenland nicht nur geografisch sondern auch kulturell in greifbarer Nähe ist.

Galatina - eine Perle im Salento

Etwas südlich von Lecce trifft man auf Galatina, deren Stadtname und Wappen ihre griechische Herkunft bezeugen. Die Umgebung ist ein DOC Weinanbaugebiet, in dem der „Galatina Bianco“ und „Galatina Rosso“ erzeugt und verkauft werden. Es werden hauptsächlich die Rebsorten Chardonnay und Negroamaro angebaut. Doch Galatina hat nicht nur wunderbaren Wein zu bieten. Im historischen Stadtzentrum trifft man auf die prächtige „Basilica di Santa Caterina d’Alessandria“ aus dem 14. Jh. und die im Barockstil erbaute „Chiesa Matrice“.

Unweit von Galatina liegt die fünftausend Seelen Gemeinde Muro Leccese. Es findet in nur wenigen Reiseführern eine kurze Erwähnung, obwohl es zahlreiche Schätze birgt. Das historische Zentrum präsentiert sich im barocken Stil, wie er charakteristisch für den gesamten Salento ist. Besonders beeindruckend ist die im 10./11. Jh. erbaute, byzantinische Kirche „Chiesa Santa Maria“. Schön anzusehen ist auch die zentrale „Piazza del Popolo“ mit den barocken Kirchen „Chiesa dell’Immacolata“, der „Chiesa dell’Annunziata“ und dem „Palazzo del Principe“ aus dem 16. Jh.

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