Costa di Bari - die Küste von Bari

Die Costa di Bari liegt in der Provinz Bari rund um die gleichnamige Hauptstadt Apuliens. Die Küste erstreckt sich entlang des Adriatischen Meeres und bietet eine Vielfalt an traumhaften Sandstränden und lebhaften sowie geschichtsträchtigen Hafenstädten.

Tolle architektonische Kontraste in der Regionalhauptstadt Bari

Der verwaltungspolitische Mittelpunkt der Provinz ist Bari. Eine Stadt mit zwei Gesichtern: Auf der einen Seite die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, die einem Labyrinth gleichen und wo sich das Leben auf den Straßen abspielt. Auf der anderen Seite die moderne Neustadt mit den schachbrettartig angelegten Geschäftsvierteln, prachtvollen Straßen und edlen Boutiquen.

Dazwischen liegt die Flaniermeile Corso Emanuele II, die beide Teile strikt voneinander trennt und den Unterschied zwischen arm und reich verdeutlicht. Es finden sich vielzählige architektonische und kulturelle Schätze in Bari, wie die „Basilica San Nicola“ in der Altstadt, die „Kathedrale San Sabino“ und das Normannen-Kastell von Friedrich II. Auch das berühmte „Teatro Petruzzelli“ am Corso Cavour, das als eines der größten Privattheater Italiens gilt, und das archäologische Museum sind einen Besuch wert. Einkaufen lässt es sich am besten in den Fußgängerzonen im modernen Teil der Stadt, der Via Sparano und dem Corso Cavour.

Die nördlich von Bari gelegenen Küstenstädte Trani und Barletta

Auch die Hafenstadt Trani, nördlich von Bari gelegen, glänzt mit zahlreichen historischen Bauten, die hauptsächlich aus dem hellen und rötlichen Naturstein „pietra tranese“ errichtet worden sind und der Stadt ein deutliches Gepräge verleihen. Der Naturstein wird heute noch in den Steinbrüchen rund um Trani gewonnen. Die Kathedrale „San Nicola Pellegrino“ ist ein imposantes Bauwerk unmittelbar am Meer. Sie war eine Widmung an den Pilger Sankt Nicholas. Ein weiteres architektonisches Meisterwerk ist die Burg von Kaiser Friedrich II, die 1233 errichtet wurde und auch direkt über dem Meer thront. Neben den bezaubernden Gassen der Altstadt findet sich hier auch ein malerischer Fischerhafen mit gemütlichen Fisch-Restaurants und Cafés. Die strategische Lage Tranis an der Adriaküste machte es einst zu einem florierenden Handelszentrum und Ausgangspunkt für Kreuzzüge.

Weiter nördlich an der Küste entlang gelangt man nach Barletta, das bäuerlich und vom Handel geprägt ist. Das „Castell Federiciano“, das direkt an der Küste liegt, diente einst als Wahrzeichen der Macht der Staufer und ihrer Nachfolger und war Kulisse für Gesetzesverküngungen und Krönungen. Eine Mischung aus romanischen und gotischen Bauformen findet man in der prachtvollen Kathedrale „Santa Maria Maggiore“, die mit ihrem gotischen Rippengewölbe bezaubert. Die übergroße Bronzestatue, der in der zweiten Hälfte des 5. Jh. errichtete „Colosso di Eraclio“ ist heute das Wahrzeichen Barlettas.

Polignano a Mare und Monópoli - zwei Perlen an der Costa di Bari

Südwestlich von Bari liegt die Perle der Adria, Polignano a Mare, das allein schon wegen seiner spektakulären Lage ein beliebtes Ausflugsziel ist. Wie ein Möwennest klebt es in den steilen Klippen der Küste und die weiß gekalkten Häuser runden das malerische Bild ab. Es finden sich zahlreiche Grotten, die den Felsen unter der Stadt durchsetzen und vom Meer ausgespült wurden.

Der kleine Strand von Polignano a Mare wurde für seine hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet und ist einer der beliebtesten der Region. Geschichtlich wurde es von den Spaniern, Normannen, Arabern und Byzantinern geprägt. Die Brücke der „Via Traiana“ ist ein Überbleibsel aus römischen Zeiten.

Weiter südlich gelangt man in das beschauliche Städtchen Monópoli, das auf eine griechische Gründung aus vorchristlicher Zeit zurückgeht. Damals war es ein kleines Dorf und der Stadt Egnázia unterstellt. Im Jahre 545 n.Chr. wurde Egnázia durch den Ostgotenkönig Totila zerstört, woraufhin die Einwohner nach Monópoli flohen, das auch daher seinen Namen bekam, der übersetzt „einzige Stadt“ bedeutet. In der „Grotta della Mura“, etwa einen Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums, wurden bei Ausgrabungen Funde entdeckt, die bis in die mittlere Altsteinzeit zurückgehen.

Beide Städte waren einst wichtig für den Handel mit Griechenland und die Häfen die einzig sicheren Stützpunkte zwischen Bari und Brindisi. 

In 219m Höhe über dem Meeresspiegel liegt die Kleinstadt Conversano im Hinterland der Costa di Bari. Sie war im Mittelalter eine bedeutende Grafschaft und ihre Hauptsehenswürdigkeit, eine mittelalterliche Burg, ist stark geprägt von den Normannen und den Staufern, die einst das Königreich Sizilien regierten. Einen Besuch wert ist auch die „Cattedrale di Conversano” mit ihrem schönen Portal und der fein gearbeiteten Fensterrose.

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