Apulien in Italien - Infos von Italiaplus
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Apulien - Heimat der Zipfelmützen-Häuser und des Getreides

Apulien - das sind rund 800 schier endlose Küstenkilometer im Südosten Italiens. Die italienische, knapp 20.000 km² große Region teilt sich in folgende sechs Provinzen auf:

  • Bari
  • Bríndisi
  • Foggia
  • Lecce
  • Táranto
  • Barletta-Ándria-Trani

 

In Apulien sieht sich das Auge niemals satt! Das Farbenspiel der facettenreichen Landschaften macht gute Laune und lässt bestimmt keine Langeweile aufkommen! An den Küsten bildet der weiße Kalkstein zusammen mit den marinen Farbtönen des Meeres ein intensives Bild mit einem schönen Kontrast; im Landesinneren dominieren satte Grüntöne der Bäume und die "Rote Erde" (terra rossa), auf der Wein, Gemüse, Obst, Oliven und Mandeln angebaut werden. Unter der Sonne Italiens kommen die Farben erst richtig zur Geltung. Zum Glück ist es bei rund 300 Sonnentagen im Jahr fast unmöglich, das Farbenspiel von Apulien zu verpassen!  

 

Apulien ist die flachste Region Italiens und bietet seinen Gästen Strände und Küsten, so weit das Auge reicht! Der Absatz des italienischen Stiefels ist durch seine Form - außer im Norden - an allen Seiten vom Meer umgeben. Auf unglaublichen 836 Küstenkilometern warten im Osten das adriatische und im Westen das ionische Meer auf Sie! Hier finden Wasserratten alles, was das Herz begehrt: Langgezogene Sandstrände, eindrucksvolle Höhlen und Grotten sowie zahlreiche Spots zum Tauchen oder Surfen. Die hohe Qualität der Strände und des kristallklaren Wassers wird regelmäßig von der Umweltorganisation "Legambiente" und der "Foundation for Environmental Education" (FEE) kontrolliert.

 

Wer in Apulien Gebirge sucht, der muss sich nach Norden in Richtung Kampanien aufmachen. Dort befinden sich das Vorgebirge von Gargano - der Sporn des italienischen Stiefels - sowie die Daunischen Berge (Subappenino Dauno) mit dem höchsten Berg Apuliens, dem "Monte Cornacchia" (1.152 m), zu Deutsch "Krähenberg".

 

"Puglia" ist ein Land voller Tradition und Geschichte. In den Städten zeugen romanische Kathedralen von vergangenen Zeiten. Doch auch im Landesinneren stößt man auf traditionelle Besonderheiten. Geprägt von der Geschichte und Landwirtschaft haben sich hier besondere Häusertypen entwickelt, die kaum an einem anderen Ort zu finden sind. In Alberobello im Valle d'Itria finden Sie die kleinen "Trulli" - runde, meist weiße Häuschen mit ihren charakteristischen kegelförmigen "Zipfelmützen-Dächern". Sie wurden erbaut aus herumliegenden Steinen, welche ganz ohne Mörtel im Trockenbauverfahren aufeinander geschichtet wurden. Das Tüpfelchen auf dem "i" bildet der "Pinnacolo", die Spitze der Trulli, mit dem sich damals der Reichtum der Bewohner ausgedrückt hat.

 

Ebenfalls charakteristisch für Apulien sind die "Masserie". Von diesen herrschaftlichen Gutshöfen aus wurde einst der Großgrundbesitz der Adeligen verwaltet. Eine Masseria bestand meist aus einem Wohnhaus sowie weiteren Unterkünften, Ställen, einer Kirche und einem Wachturm. Mit der Zeit wurden die Masserie immer prachtvoller ausgebaut. Heute befinden sich in ihnen häufig Ferienwohnungen, Hotels oder Lokale mit einem besonderen Charme.     

 

Natürlich hat Apulien auch kulinarisch so einiges zu bieten. Die Tradition Apuliens spiegelt sich auch in der ursprünglichen und unverfälschten Küche wider. Traditionelle Gerichte sind unter anderem der Gemüseeintopf "Tiella di Verdure", gefüllte Auberginen oder Ziegenricotta sowie an den Küsten Fisch in allen Variationen. Bekannt ist Apulien aber vor allem durch seine Getreideproduktion. Rund 70 Prozent des italienischen Getreides stammen aus Apulien, was den natürlichen Gegebenheiten im Tavoliere zu verdanken ist. Das wird durch die große Vielfalt an Brot und Pasta deutlich. Apulische Delikatessen aus Getreide sind das Brot aus Altamura (Pane di Altamura) sowie frische, hausgemachte Pasta, wie z. B. die „Orecchiette“, die Sie sich auf Ihrer Reise nach Apulien auf keinen Fall entgehen lassen sollten!