Die Abruzzen – Das wilde Herz Italiens

Die mittelitalienische Region erstreckt sich über 10.794 km² östlich von Rom von der Adriaküste bis zu den Apenninen. Sie unterteilt sich von Nord nach Süd in die folgenden vier Provinzen:

  • Teramo
  • L’Aquila
  • Pescara
  • Chieti

Was Sie schon immer über die Abruzzen wissen wollten

Wer in die Abruzzen reist, gelangt durch ebenso abwechslungsreiche wie spektakuläre Landschaften, die sich im Herzen Italiens zwischen Hochgebirge und Küste erstrecken. Majestätische Bergmassive mit gigantischen Granitstöcken, tiefe Wälder mit ungeahnter Artenvielfalt, versteckte romanische Kirchen, geschmückt mit kostbaren Fresken, malerische Hügelketten, bunte Weinberge und saubere, endlose Adriastrände.

Die vielfältige Region ist ein wahrer Geheimtipp und wird vom großen Italien-Tourismus noch immer links liegen gelassen – zum Glück! Früher machte man aus Angst vor wilden Tieren einen großen Bogen um die Gegend und heute fährt man genau deswegen hierher: um die unberührte Natur und Artenvielfalt in einem der großen Nationalparks zu erkunden, wobei der Gran Sasso zu den besonderen Highlights zählt!

Schroffe Gipfel mit fast 3.000m Höhe markieren die höchsten Punkte des Gran Sasso. Der größte Nationalpark Mittelitaliens hat die wohl spektakulärsten Landschaften zu bieten: von der kargen Schönheit der ausgedehnten Hochebene „Campo Imperatore“, die nach dem Stauferkaiser Friedrich II. benannt wurde, dem gewaltigen Gran Sasso selbst bis hin zu den nördlich gelegenen bewaldeten „Monti della Laga“, ein Refugium für Bären, Wölfe, Lüchse und unzählige andere Tiere!

Wild zeigt sich auch der „Parco Nazionale della Majella“ im Landesinnern, der vom gleichnamigen Gebirgszug dominiert wird. Ganz im Süden liegt der herrliche „Parco Nazionale d’Abruzzo, Lazio e Molise“ mit weiten Buchenwäldern und malerischen Dörfern.

Städte mit Flair und uralte Kirchen

Doch die Abruzzen bieten nicht nur wilde Natur! Selbst in der abgelegenen Bergwelt entdeckt man eine ganze Reihe sehenswerter Kleinstädte und einige der schönsten Dörfer Italiens („Borghi piu belli d’Italia“). Die Ovid-Stadt Sulmona am Rande der Majella hat sich zwischen historischer Bausubstanz viel von ihrem Charme bewahrt. Die prachtvolle Barockstadt Pescocostanzo befindet sich nur einen Katzensprung entfernt auf fast 1.400m Höhe. Auf dem halben Weg nach Rom liegt das beschauliche Städtchen Tagliacozzo, in dem in einer Schlacht im Jahre 1268 die Herrschaft der Staufer endete.

Die wuchtige Renaissance-Festung von Civitella del Tronto thront inmitten der Hügellandschaften, die sich zwischen den Gebirgsmassiven bis hin zur Adria erstrecken. In Sichtweite befinden sich die schöne Ortschaft Atri mit ihrer bedeutenden Kathedrale und die alte Römerstadt Chieti, in der sich das abruzzesische Nationalmuseum für Archäologie befindet.

Die schönsten Kirchen des ländlichen Italiens finden sich in den Abruzzen – romanische Meisterwerke mit unglaublich feiner Ornamentik, ausdrucksstarken Reliefs und uralten farbenprächtigen Fresken. Sie lassen die Herzen von Kunstliebhabern höherschlagen und selbst Papst Benedikt XVI. war schon mehrfach zum privaten Besuch in einigen der Gotteshäuser!

Die Adriaküste – Blau beflaggt und mit Trabocchi verziert

So viele „Blaue Flaggen“ ("Bandiere Blu") wie die Abruzzen konnte in den vergangenen Jahren kaum eine italienische Region sammeln! Die Auszeichnung der Europäischen Union adelt besonders saubere und intakte Küstenabschnitte. Bei den Italienern selbst sind sie deshalb äußerst beliebt, weshalb es hier im Hochsommer recht voll werden kann.

Ein besonderes Highlight im Süden der Abruzzen stellen die Trabocchi dar: Die Pfahlbauten, die mit ihren ausladenden Fischernetzen und Stangen im Meer stehen. Die Fischerhütten dienen bereits seit dem Mittelalter dem Fischfang und verleihen dem Küstenabschnitt zwischen Pescara, Vasto und San Salvo den Namen „Costa di Trabocchi“. Ein Traumziel für Maler und Fotografen!

Die Küche der Abruzzen – der Tradition verpflichtet

Die Viehzucht ist eine der jahrhundertealten Traditionen der Region und prägt in großem Maße die deftige Küche der Abruzzen. Die Lammspieße „Arrosticini“ sind eine Art Nationalgericht. Und auch sonst spielt das Schaf eine entscheidende Rolle in der abruzzesischen Küche: ob für warme Lamm-Innereien auf dem Vorspeisenteller oder den Ricotta im Dessert.

Gewürzt wird viel und gerne mit Chilischoten, die oft zum Trocknen an den Fenstern hängen. Der berühmte Safran aus Navelli nahe der Hauptstadt L’Aquila wird hier schon seit dem 15. Jh. angebaut. Und auch die Weine der Abruzzen wie der Rotwein „Montepulciano d’Abruzzo" erfahren immer mehr internationale Anerkennung und können dem Vergleich mit anderen Regionen Italiens schon lange standhalten!

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